Fazit Freeletics

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Angefangen hab ich Anfang Mai 2013.

Bin auf Youtube zufällig auf das Transformations-Video von Arne gestoßen die beschriebenen Erfolge hielt ich für ebenso unrealistisch wie es in allen anderen Transformations-Preisungen im Internet der Fall ist. Ein sportlich ebenso interessierter Freund hat das Video auch gesehen und sich sofort für den 5-Wochen gratis Trainingsplan angemeldet, woraufhin ich ohne besondere Erwartungen mitmachte.
 
Das erste Training war das körperlich erschöpfendste was ich je gemacht hab…und ich hatte davor sportlich schon viel erlebt und gemacht. Trial, Klettern, Krafttraining im Fitness-Center…nichts hat mich dermaßen gefordert. Das erste Training war „Aphrodite“, Burpees ohne Ende. Niemand mag Burpees…das bleibt auch nach neun Monaten so. Ein Tag später kam ein unglaublich ernüchternder Muskelkater. Für Menschen die sich wirklich für Fitness interessieren ist er vor allem aber auch Belohnung. Die ersten fünf Wochen trainierten wir also zu zweit jeden zweiten Tag, immer wieder über den letzten Muskelkater. Nach diesem Einsteiger Trainingsplan war für mich klar mir einen richtigen 15-Wochen Plan zu kaufen. 39.99 Euro für vier Monate Trainingsanleitung schien gerechtfertigt. Ebenso kaufte ich die IOs App Pro Version für 4.95 Euro. Im Nachhinein betrachtet waren alle Investitionen mehr als sinnvoll. Grundsätzlich kann man zwar auch ohne Trainingsplan und App fit werden aber Freeletics ist viel mehr als Sport, Freeletics wirkt wie Drogen oder Religion. Man wird süchtig nach dem Gefühl der Erschöpfung und fühlt sich wohl unter gleichwahnsinnigen welche man mittels App verfolgen und sich in Bestzeiten untereinander vergleichen kann.
 

4500 Klimmzüge, 7000 Liegestütze, 8000 Sit-ups, 9000 Kniebeugen in 15 Wochen

 
 
 
 
 
 
 
Als eher schlanker Typ hab ich mich im Mai für den „Strength-Plan“ entschieden. Cardio schien mir vorerst vernachlässigbar.
 
Ich trainierte also eisern meine 15 Wochen teils alleine, teils zu zweit durch. Nach den ersten fünf Wochen war es Teil meines Alltags, ich nützte jeden zweiten Tag als Ruhetag und trainierte immer Abends nach der Arbeit im Freien. Die ersten paar Wochen im Wald wo ich einen Ast fand der als Klimmzugstange dienen konnte und später an einem öffentlichen Sportplatz wo ein Reck zu finden war. Meine Ernährung stellte ich auf Kohlenhydrateüberschuss um und nahm jeden Tag drei Mal Proteinshakes zu mir. Davon abgesehen dass sich meine Fitness um ein Vielfaches verbesserte wurden nach ca. 10 Wochen Arbeitskollegen, Freunde und Familie auf meine Entwicklung aufmerksam. Fünf Arbeitskollegen, zwei meiner Geschwister und einige meiner Freunde waren so begeistert dass sie auch mit Freeletics starteten, einige davon trainieren jetzt schon seit 5 Monaten einige gaben jedoch auch nach kurzer Zeit wieder auf.
15 Wochen verflogen zusehends und ich war in der körperlichen Verfassung meines Lebens. Ich hätte nie gedacht, dass ein Mode/Trend Sport wie Freeletics wirklich Wirkung zeigen könnte. Ich wurde eines Besseren belehrt. Anfang September kaufte ich dann meinen zweiten Trainingsplan (der sich jetzt Coach nennt und bei dem man neuerdings mit seinen Workout-Zeiten bewertet wird und ein Computer-Programm dir dann deine Workouts für die nächste Woche mittels deiner Schwächen zurecht schneidet). Die zweiten 15 Wochen trainierte ich immer zwei Tage aufeinanderfolgend und anschließend ein Ruhetag. Zu meiner gezielten Ernährung und den P.shakes fing ich noch an Kreatin einzunehmen (was zumindest seinen Placebo-Effekt erfüllte). Es gab in diesen 30 Wochen viele Regentage, Schneefall, Geburtstage, Feiertage, verkaterte Morgen, Dienstreisen und lange Arbeitstage, ich trainierte ohne Ausnahme nach meinem Plan, von zwei Wochen, mit Verkühlung ins Bett gezwungen, abgesehen. Seit Jänner trainiere ich ohne Trainingsplan, stelle mir meine eigenen Workout-Routinen zusammen und mache an jedem Trainingstag drei Workouts hintereinander.
 
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Mein Resumee nach neun Monaten:

Wer in kürzester Zeit seinen Bizeps aufpumpen möchte wird enttäuscht werden. Freeletics ist kein Transformations-Programm. Freeletics verspricht dich in die fitteste Version von dir zu verwandeln und genau das macht es auch. Es zwingt den Körper seine Kraft-Ausdauer zu optimieren was keine unnötige Muskelmasse zulässt. Nichtsdestotrotz wird der gesamte Muskelapperat gestählt und verändert sich ästhetisch. Wer nach 15 Wochen glaubt er habe sein Ziel erreicht wird nach zwei Wochen ohne Training wieder aussehen wie vorher. Freeletics verkauft zwar zeitlich begrenzte Trainingspläne, wer aber danach aufhört braucht gar nicht erst zu starten. Sport muss teil deines restlichen Lebens werden um dauerhaft fit zu sein und auch so auszusehen, Freeletics ist dafür ein denkbar optimaler Start, war es zumindest für mich.
Leichter wird es mit der Zeit leider auch nicht Am Anfang war ich nach 15 Klimmzügen oder 25 Liegestützen einfach genauso am Ende wie jetzt nach 40/75. Es hat sich nur die Belastungsschwelle verschoben aber zu dieser Grenze muss man sich immer wieder quälen um weiter Fortschritte zu machen. Was wär auch Sport ohne Schweiß und Erschöpfung?
Meine Fitness (gemessen an allen Übungen von Freeletics, wie: Klimmzüge, Liegestütze, Kniebeugen, Sit-Ups, usw…) hat sich in allen Bereichen um mindestens 200% gesteigert.
 
Konstantin




 
 
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