Die Motivation FIT zu sein

mot9Obwohl wir über die Leistungsfähigkeit unseres Körpers und über das Training dass wir absolvieren Bescheid wissen, setzen wir unsere Fitness immer in Relation zu etwas. Wir setzen ständig etwas in Relation zueinander, wir vergleichen Dinge.
Fit alleine sagt nichts aus. Erst wenn wir einen Vergleich anstellen, können wir unsere Fitness begreifbar machen.

ALLGEMEINE GRUNDSÄTZE
Eine Vielzahl von Studien belegen, dass die menschliche Physis nicht zum Sitzen geschaffen ist. Doch in der heutigen Gesellschaft ist die sitzende Haltung, besonders in der Arbeit auf einem ständigen Vormarsch. Die Resultate bleiben nicht aus. Bandscheibenerkrankungen, Arteriosklerose, unterschiedlichste Herzerkrankungen, chronische Schmerzen sowie Muskel- und Knochenabbau treten schon bei Menschen im mittleren Alter auf.

Unsere Aktivität hat den größten Einfluss auf unser Stress- und Energielevel.
Wir fühlen uns müde, teilnahmslos und jede Art von Anstrengung wird uns schnell zu viel.
Besonders dann, wenn wir Stress in der Arbeit oder in der Beziehung haben, macht sich dieser Energieverlust besonders bemerkbar. Unser Körper wendet die „use it or lose it“ Strategie an. Das bedeutet, dass die Energie welche wir nicht fortwährend nutzen und wieder erneuern verloren geht. Das können wir durch ausreichende Bewegung (=Energieverbrauch) und entsprechende gute Ernährung verhindern. Wenn wir das nicht machen, wirst du eine schrittweise Entleerung des Energiespeichers bemerken.

Diese Grundsätze treffen für uns alle zu. Jedoch sind die unterschiedlichen Lebensstile auch mit unterschiedlichen Energieaufwendungen und Stressbelastungen verbunden. Unsere Körper sind für verschiedene Arten von Aktivitäten geeignet. Da ist es verständlich, dass den unterschiedlichen Körpertypen verschiedene Arten von Aktivitäten dabei helfen das beste Fitnesslevel zu erreichen.

Unterschiedliche Lebensstile
Wenn wir nicht herausfinden welche Art von Fitnesstraining zu uns passt, wird es uns schwerfallen mit dem falschen zufrieden zu werden. Dazu einige Beispiele:
Wenn du einem ruhigen Lebensstil nachgehst und den auch behalten möchtest wirst du eine andere Art optimaler Fitness anstreben als jemand der sich täglich neue Ziele und Herausforderungen setzt und der alles für die Erreichung dieser Ziele tut.
Oder jemand der gerne mit Freunden spazieren geht, hat ebenfalls ein anderes Empfinden optimaler Fitness als derjenige, der gerne das Gefühl erlebt, erfolgreich einen Marathon zu beenden.

Hinzu kommt, dass sich die Bedürfnisse der Menschen mit der Zeit verändern. Interessen werden anders priorisiert und das Training verliert möglicherweise an Bedeutung. Wenn du deinen optimalen Lebensstil gefunden hast, ist dir vielleicht nur mehr wichtig deinen Körper gesund zu halten.
Vielleicht gefallen dir auch gewisse Aktivitäten und Sportarten und du möchtest fitter werden, um dich mehr diesen Sportarten widmen zu können und besser darin zu werden. Das sind nur einige Beispiele die dir veranschaulichen sollen, warum es möglich ist im Laufe seines Lebens verschiedene Arten von persönlichem Fitnesslevel als optimal zu betrachten.

Was ist deine Motivation dich FIT zu halten?
Das bringt uns wieder zur ursprünglichen Frage zurück: Können wir uns selbst fit nennen ohne zu wissen wofür wir fit sein wollen? Dein Fitnesslevel hängt komplett davon ab, was du in deinem täglichen Leben an Aufwand (Zeit, Energie) investieren möchtest, wie du dich fühlen willst und wie das Training zu deinem restlichen Lebensstil passt.
Also ist der erste Schritt zur optimalen Fitness deine Entscheidung: „Dafür möchte ich FIT sein. Das will ich erreichen.“