Die Mate Pflanze: stimulierend, leistungsfördernd und hungerstillend – absolut natürlich

Bildquelle: Wikipedia

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Die Mate Pflanze ist auch bekannt unter den Namen Jesuitentee, Mate-Tee, Südseetee oder Yerba-Mate.

Der Matebaum erreicht eine Höhe von bis zu 20 Metern und ist neben seiner enormen Größe auch durch seine weißen Blüten gut zu erkennen. Sein Vorkommen ist hauptsächlich in Südamerika (Paraguay, Süd-Brasilien, Argentinien und Uruguay).
Genutzt werden von diesem Baumriesen seine Blätter, welche in gerösteter Form vor allem als Tee aufgebrüht werden.

Die Wirkung der Mate Blätter
Durch den hohen Koffein- und Theobromingehalt wirkt das Mate Getränk äußerst stimulierend und leistungssteigernd. Ein weiterer Nebeneffekt ist der gesteigerte Stoffwechsel, der den Körper mehr Energie verbrennen lässt, zudem noch schweiß- und harntreibend ist. Mate regt durch die Vielzahl an Inhaltsstoffen die Nerven, Muskeln und den Stoffwechsel an.

Die enthaltenen Gerbstoffe tragen bei äußerlicher Anwendung zur Milderung und Heilung von Entzündungen und Ekzemen bei. Die ätherischen Öle im Mate bewirken ebenfalls eine Linderung von Hautproblemen.

Auch die Vitamine A, B1, B2 und C zählen zu den wertvollen Inhaltsstoffen.
Mate steigert die Produktion des Speichels und der Magensäfte, was zu einer besseren Verdauung führt. Die außerdem enthaltenen Tereré wirken abführend, das wiederum Abhilfe bei Verstopfungen schafft.

Mittlerweile wird Mate bei Diätanhängern immer beliebter. Grund dafür ist die appetitzügelnde Wirkung bei der Einnahme 1 Stunde vor der Mahlzeit und die vermehrte Entwässerung des Körpers.
Durch den aromatischen (rauchigen) Geschmack in Kombination mit Früchten und seiner aufmunternden, leistungssteigernden und appetitzügelnden Wirkung hat der Mate Tee seinen Einzug in die Fitnessbranche geschafft.

Der Genuss von Mate Tee
Mate ist im Handel sowohl in gerösteter als auch ungerösteter Form erhältlich.
Erstaunlich ist, dass von den 250 entdeckten Inhaltsstoffen bisher nur 200 identifiziert wurden.

Die Mate Blätter lassen sich als Aufguss sowohl als heißer Tee oder besonders im warmen Südamerika beliebt als kaltes Erfrischungsgetränk in Kombination mit Säften oder Zitrusfrüchten zubereitet.
Im Handel erhältlich sind auch Mischungen mit Fruchtanteil oder Gurana, die auch sehr lecker schmecken und den bitteren Geschmack deutlich mildern. Der Tee sollte mit 80°C heißem Wasser aufgegossen werden.

Der Tee wird bei der Südamerikanischen Bevölkerung bereits zum Frühstück getrunken. Um den Tee angenehm trinkbar zu machen wird Zucker oder Honig in den Tee gerührt. Grundsätzlich kann der Tee zu jeder Tageszeit getrunken werden. Er wirkt anregend und stimulierend.
Jedoch wird aufgrund seines relativ hohen Koffeingehalts empfohlen, nicht mehr als 3 Tassen täglich zu konsumieren. Auch am Abend sollte er vermieden werden, besonders wenn man sensibel auf Koffein reagiert.

Doch gibt es Nebenwirkungen?
Besonders Schwangere oder Stillende sollten auf den Genuss von Mate verzichten. Denn aufgrund des Koffeingehalts kann dies zu Unruhe und Schlafstörungen des Un- oder Neugeborenen führen.
Auch für Kinder ist der Tee wegen des Koffeingehalts nicht zu empfehlen.
Weiters wird Mate bei sehr hoher Dosierung und übermäßiger Aufnahme über einen längeren Zeitraum die Begünstigung von Krebs nachgesagt. Studien bezüglich dieser krebsfördernden Eigenschaften von Mate, welche bei der falschen Röstung der Blätter entstehen, wiedersprechen sich jedoch in ihren Aussagen.
Als Alternative gibt es im Handel aber auch Mate Blätter, die mittels Rauch getrocknet wurden und somit die krebsfördernden Kohlenwasserstoffe wenig bis gar nicht enthalten.